International Society of Martial Arts

Geschichte

Die Legende des WyngTjun

Die Geschichte des Wyng Tjun – Kung Fu ist eine von wenigen, deren Ursprung auf eine Frau zurückzuführen ist. Dass allerdings die Erzählungen über die Stilbegründerin Ng Mui und ihre Schülerin Yim Wyng Tjun historischen Fakten entsprechen, ist seit langem durch intensive Nachforschungen – insbesondere von Great Grand Master Leung Ting (letzter Schüler des verstorbenen Yip Man) – widerlegt.

Geschichtlich nachweisbare Personen und Ereignisse vermischen sich mit traditionellen Überlieferungen, politischer Agitation und asiatischem Symbolismus. Dies mindert aber keineswegs die Faszination, die der Legende zueigen ist, denn die Aussagekraft von Mythen hängt grundsätzlich nicht von ihrer historischen Authentizität ab.

Während der Kanghsi-Regierung der Ching-Dynastie waren die Anhänger des Shaolin-Kung-Fu-Stiles wegen ihrer Kampfkunst so berühmt, dass sie der Ching-Regierung ein Dorn im Auge war. Diese beschloss schließlich, die Mönche töten und das Kloster am Sung-Berg der Honan-Provinz in Central-China vernichten zu lassen. Trotz starkem Widerstand gelang es der Regierung durch einen Verrat letztendlich, das Shaolin-Kloster abzubrennen. Die meisten Mönche kamen ums Leben. Dennoch gelang es den Führern der fünf Shaolin-Stile, der buddhistischen Meisterin Ng Mui, Meister Chi Shin, Meister Pak Mei, Meister Fung To Tak, und Meister Miu Hin sowie einigen Schülern, zu entkommen. Die Nonne Ng Mui ließ sich im Weißen Kranich Tempel am Tai Leung-Berg nieder...


Die Legende

Die Legende sagt, dass sie die entscheidende Inspiration hatte, als sie einen Kampf zwischen einem Kranich und einem Fuchs beobachten konnte. Der Fuchs lief um den Kranich herum, in der Hoffnung, einen tödlichen Angriff gegen dessen ungeschützte Flanke anbringen zu können. Der Kranich drehte sich stets so, dass seine Brustseite unverwandt dem Fuchs zugewandt war. Jedes mal, wenn der Fuchs dem Kranich zu nahe kam und ihn etwa mit einer Pfote angreifen wollte, wehrte der Kranich mit einem Flügel ab und führte gleichzeitig einen Gegenangriff mit seinem Schnabel. Während der Kranich also mit den Schwingen abwehrte und mit dem Schnabel konterte, verließ sich der listige Fuchs auf die Schnelligkeit seiner Beine und auf Überraschungsangriffe. Wie dieser Kampf endete war nicht von Bedeutung...


Weitere Informationen zu der Geschichte des Wyng Tjun erhalten Sie als PDF-Datei in unserem Download-Bereich.

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